Sexualstrafrecht im Internet
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Internetstraftaten

Sexualstrafrecht im Internet

Immer mehr Sexualstraftaten werden über das Internet ausgeübt

Einige Sexualstraftaten haben sich in den letzten Jahren zunehmend in das Internet verlagert. Als Beispiele verdienen die Verbreitung sowie der Erwerb kinder- beziehungsweise jugendpornografischer Schriften Erwähnung, geregelt in den Paragrafen 184b und 184c StGB. Früher fand der Handel mittels Datenträgern statt, unter anderem per Postversand. Heute bieten Kriminelle die Dateien online an, Käufer laden sich diese herunter.

Grundsätzlich gibt es kein spezielles Sexualstrafrecht im Internet. Es gelten die gewöhnlichen Straftatbestände des Strafgesetzbuchs. Nur die Vorgehensweise der Behörden hat sich geändert. Sie haben insbesondere bessere Ermittlungsansätze. Wenn sie beispielsweise bei einem Händler eine Razzia durchführen, gelangen sie häufig an die Identitäten der Käufer. Sie stellen zum Beispiel Bankverbindungen oder IP-Adressen sicher. Den Käufern hilft es nichts, wenn der Anbieter im Ausland wohnt. Die Polizeibehörden kooperieren international und übermitteln die entsprechenden Daten an das Bundeskriminalamt.

Das Sexualstrafrecht im Internet umfasst viele weitere Straftaten. Dazu zählt das unaufgeforderte Sexting. Sexting bedeutet das Zusenden von sexuell anregenden Bildern, etwa Nacktbildern. Ist der Empfänger damit nicht einverstanden, kann er Anzeige erstatten. Diese Straftat fällt unter den Paragrafen 184 Abs. 6, Verbreitung pornografischer Schriften. In der Öffentlichkeit hat zudem das sogenannte Cyber-Grooming eine breite öffentliche Debatte und Aufregung ausgelöst, das gezielte Online-Ansprechen von Kindern mit sexuellem Hintergedanken. Dabei handelt es sich um eine Unterkategorie des sexuellen Missbrauchs von Kindern (§ 176 Abs. 4). Gegebenenfalls sind weitere Straftatbestände im Sexualstrafrecht im Internet erfüllt: Sendet der Minderjährige beispielsweise in diesem Zusammenhang Nacktfotos von sich zu, kommt auch der Anklagepunkt Erwerb und Besitz kinderpornografischer Schriften hinzu.

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Unsere Fachgebiete im Sexualstrafrecht

Sexualstrafrecht

Beim Sexualstrafrecht handelt es sich um einen heiklen Rechtsbereich für Beschuldigte und Angeklagte. Solche Delikte lösen im privaten Umfeld genauso wie in der Öffentlichkeit eine große Empörung aus.

Sexuelle Belästigung

Die sexuelle Belästigung als Straftatbestand umfasst mehrere mögliche Delikte. Es kann sich zum Beispiel um Exhibitionismus oder Übergriffigkeit unter der Schwelle der sexuellen Nötigung handeln.

Sexuelle Nötigung

Bei der sexuellen Nötigung handelt es sich um eine schwere Straftat, die mehrere Jahre Freiheitsstrafe bedeuten kann. Geregelt ist das im Paragraf 177 des Strafgesetzbuchs, der die Delikte sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung behandelt.

Vergewaltigung

Eine Vergewaltigung stellt ein schweres Sexualdelikt dar, das eine mehrjährige Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann. Eventuell entscheidet ein Richter in besonders schweren Fällen mit Wiederholungsgefahr auch auf lebenslängliche Sicherheitsverwahrung.

Strafverteidigung bei Missbrauch

Die Strafverteidigung bei sexuellem Missbrauch kann sich auf unterschiedliche Delikte beziehen. Allen gemein ist, dass eine gewisse Hilflosigkeit des Opfers ausgenutzt wird.

Illegale Pornografie

Illegale Pornographie ist als Straftatbestand im Paragrafen 184 des Strafgesetzbuchs geregelt. Dieses Delikt umfasst mehrere Straftatbestände. Dazu zählt die Kinder- und Jugendpornografie.

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Auf einige Fachgebiete haben wir uns spezialisiert. Es handelt sich um Rechtsbereiche, bei denen Strafverteidiger eine hohe Expertise und viel Erfahrung benötigen.
Das gilt speziell für das Sexualstrafrecht, Straftaten im Internet, Jugendstrafrecht sowie bei schweren Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.